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Sie befinden sich hier: Forum » Spam & Sonstiges » Moralisches Anarchie Forum » Und jetzt...
 
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Und jetzt...
MrBangalter
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# 28.02.2008 - 07:07:29
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der frühe vogel fängt den wurm, aber erst die zweite maus bekommt den käse!!!!
-denkt mal drüber nach was das für euer leben bedeutet!
PiranhA
Danebensteher

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Posts: 92
# 25.11.2007 - 03:00:06
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Kassel? Du hast gut reden. Ich bin in Stuggard. Da muss es sich allein schon wirtschaftlich lohnen mal heim zu kommen.
War zwar nur einmal im MT aber ist für mich eine durchaus legitime Schuppen-Alternative. Ansonsten gibts ja noch den Club mit den besten Flyern der Welt, das Arm (aber okay).
Und Göttingen ist natürlich auch nicht allzu fern, vor allem wenn man ne Übernachtungsmöglichkeit hat.


MrBangalter
User ist gel�scht

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# 24.11.2007 - 17:26:22
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ach...es ist samstag- es kribbelt in den fingern- ich hätt ja schon mal wieder lust. meine anwesenheit ist irgendwie nur noch sporadisch- hab halt kein auto mehr und wohn jetz in kassel,der weg ist länger geworden und mitfahrgelegenheit? die leute hier gehen irgendwie eher ins mt, der laden is gleich um die ecke,aber ich mag ihn nicht-zu groß ,die party zerläuft sich immer und es entsteht keine atmosphäre auf der tanzfläche. ach lieber schuppen- ich vermisse dich und die abende, wir sehen uns in der vorweihnachtszeit wieder...bis dahin: FEIERT SCHÖN!!!!!
TheFonz
User ist gel�scht

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# 05.06.2007 - 13:54:02
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das hast du schön gemacht!! jetzt kannst du den vollen service dieser page genießen!! yel08
MrBangalter
User ist gel�scht

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# 04.06.2007 - 17:59:33
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ich fühl mich komplett, hab das geforderte foto hochgeladen- so muss man sich fühlen wenn man das letzte möbel der esszimmergarnitur aus dem ikea-katalog erworben hat!
Farbkuh
User ist gel�scht

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# 27.05.2007 - 11:56:59
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 Zitat von TheFonz

 Zitat von Farbkuh

btw: bin ich eigentlich der einzige, dem Morgenteurer irgendwie auf den Keks geht?


lol.. nö!!
du bist wieder erschreckend ehrlich!


Ist das was neues? yel06
TheFonz
User ist gel�scht

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# 27.05.2007 - 10:31:17
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 Zitat von Farbkuh

btw: bin ich eigentlich der einzige, dem Morgenteurer irgendwie auf den Keks geht?


lol.. nö!!
du bist wieder erschreckend ehrlich!
KathyWithK
User ist gel�scht

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# 26.05.2007 - 13:51:29
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der ist halt so. lies es einfach nicht. der nervt auch im realen leben yel02
Farbkuh
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# 26.05.2007 - 01:01:33
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Und da schreit keiner nach einem Herstellverbot für diese Musik.

btw: bin ich eigentlich der einzige, dem Morgenteurer irgendwie auf den Keks geht?
TheFonz
User ist gel�scht

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# 23.05.2007 - 14:57:11
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lol.. sehr schön!!!

yel06yel06yel06
KathyWithK
User ist gel�scht

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# 23.05.2007 - 12:42:14
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aus der nrz:

Krawall und «Remmidemmi»: Kinder verwüsten bei Party Elternhaus

Leverkusen - Zwei Jugendliche aus Leverkusen haben ein Lied des Hip-Hoppers Deichkind allzu wörtlich genommen: Wie in dem Partysong «Remmidemmi», der von den Feiern in «sturmfreien» Elternhäusern erzählt, veranstalteten zwei Brüder im Alter von 14 und 15 Jahren im Haus ihrer Eltern eine wilde Party mit 25 Leuten, während ihre Eltern im Urlaub waren. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, bot sich den Heimkehrern ein Bild der Verwüstung: Wände waren mit Essen beschmiert, der Backofen mit Leberwurst «ausgekleidet», Toilettendeckel und Heizungen aus der Verankerung gerissen. Schuld war offenbar der Genuss von Alkohol in rauen Mengen. (dpa/lnw)"


WER WAR DABEI????
PiranhA
Danebensteher

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Posts: 92
# 04.05.2007 - 16:11:58
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 Zitat von Morgenteurer
aber der Sprung über die Grenze des Denkbaren entzieht sich den Darstellungsmitteln dieses Forums.

Um es in Hobbes Worten zu sagen: "Das ist eine schwere Aufgabe. Man braucht dafür imaginäre Zahlen, wie elfzehn..."
Aber Fingerfarben wären sicher auch hilfreich, naja ... also schaden tun sie jedenfalls nicht.

 Zitat von Morgenteurer
Wer versuchen will, den Wahnsinn in sich auszuhalten, dem wünsche ich viel Glück.
Ne, heute passts mir nicht. Ich lass mir unseren Jackie-Abend doch nicht wegen irgendeiner Grenzerfahrung, die mich einen Schritt näher zur Erleuchtung bringt, nicht entgehen.


Zuletzt modifiziert von PiranhA am 04.05.2007 - 16:13:10


Morgenteurer
User ist gel�scht

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# 04.05.2007 - 03:18:50
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Etwa nach der Hälfte der Heimfahrt ging hinter mir der Mond auf. Ich saß hinter dem Fahrersitz am Fenster und sah ihn erst kupferrot, dann geschwollen gelb hinter den schwarzen Wäldern aufsteigen, während die Landschaft an uns vorbei flog.
Ich dachte an die Nacht meiner ersten Reise an die Grenzen des Denkbaren zurück. Wir standen in grauen Anoraks unter den Windkrafträdern und kosteten das schummrige Gefühl völlig illusorischer mentaler Unbeschränktheit aus und genossen das leichte Schwindelgefühl des Gedankeninzests im unendlichen Regress, das einen mit ein bißchen Glück sehr nahe an die Erfassbarkeitskante bringen kann. Ich weiß noch, was ich zuletzt dachte, bevor wir den Sprung machten. Ich fragte mich, ob mich jenseits der Grenze die Routineprogramme meines Verstandes mit langweiliger Verlässlichkeit auffangen würden, um mich zurück auf sich sicheren Boden zu bringen, wie die unsichtbare Brücke in der letzte Kreuzzug, oder ob mich einfach der Wahnsinn verschlingen würde. Ich wußte nicht, wie groß unser menschliches Vertrauen in die störungsfreie Reproduktion der Alltagszuverlässigkeit ist. In der Unterbrechung der Ich-Generierung lauert ein schreckliches Monster, das uns mit Haut und Haaren auffrisst. Meine Freunde brauchten Jahre, um sich wieder zu fangen. Ich war seit dem noch ein paar mal dort. Die Theoretisierung der Intellligibilitätskante übt in ihrer formalen Unmöglichkeit einen unwiderstehlichen Reiz auf mich aus. Das Rätsel der Unbestimmbarkeit des Übergangs von Prädiskursivem zu Diskursivem bleibt ein verlockendes Paradoxon, mit dem sich mein Bewusstsein insgeheim unermüdlich beschäftigen möchte, wie mit einem verhexten Rubicswürfel. Sich hinaus wagen ist gefährlich, aber es ist immer noch cooler, als zaghaft auf festem Boden stehen zu bleiben und von dort aus zu versuchen, die operationalisierbaren Parameter der Undenkbarkeit zu klassifizieren. Damit baut man nur kleine Stege ins Nichts. Man sichert sich ab und schiebt die Grenze weiter hinaus ins Unbegreifliche, wie Schachspieler auf einem grenzenlosen Schachbrett, die unbeirrbar nach den überflüssig gewordenen Regeln ziehen.
Ich weiß, ich werde diesen Thread in ein paar weiteren Postings und mit der freundlichen Unterstützung eines sympathischen, ambitionierten Teenagers auf Dissertationsniveau gebracht haben, bis die Laufkundschaft nur noch kopfschüttelnd an unserer Debatte vorbei geht und kein Wort mehr versteht, aber der Sprung über die Grenze des Denkbaren entzieht sich den Darstellungsmitteln dieses Forums. Die Erfahrung ist durch nichts substituierbar. Jeder muss es selbst ausprobieren. Wer versuchen will, den Wahnsinn in sich auszuhalten, dem wünsche ich viel Glück.

Ich gehe jetzt noch mal raus unter die Sterne und stelle mich in den duftenden Nebel des majestätischen Fliederbuschs im Garten. Kein gelber Dunst am Himmel. Nur Sterne in samtschwarzer Nacht. Es ist so toll zuhause zu sein. Ich freue mich auf das WE und komme erst nächste Woche wieder hier her. Dann machen wir ein bißchen Methodologie.

Gute Nacht da draußen.
Morgenteurer
User ist gel�scht

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# 03.05.2007 - 15:32:32
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Meine Güte. War das ein Wochenende. Werd grad erst wieder ich selbst.

Ich finde es sehr begrüßenswert, daß Niklas seinen Duktus verändert hat und sich jetzt ernsthaft bemüht, sich präzise auszudrücken. Ich muß allerdings bemängeln, daß er sehr selbstverständlich mit Einsichten operiert, die er gar nicht hat. Er spielt begeistert mit Geschenken, die er noch nicht ausgepackt hat.
Niklas verwechselt notorisch die rein technische Bedingtheit unserer Kommunikationsfrequenz mit der, durchaus unterhaltsamen, materiellen Dialektik der jeweiligen Niveauebene unseres Gesprächs. Zudem bringt er ständig die Richtungen der kausalen Abhängigkeit seiner Argumentation durcheinander und kann die ihm vorgeworfenen Denkfehler stellenweise nicht von der Affirmation meiner Thesen unterscheiden.
Er klammert sich weiterhin verbissen an den unlösbaren Dissens der präkognitiven Kalkulierbarkeit seiner Antworten und verstellt sich damit den Blick auf die eigentlich spannende Problematik der nicht ermittelbaren Transition des Prädiskursiven zum Intelligiblen.
Die reine Vorstellung der Anomisierung des Logos, sowie der Logik setzt er wiederholt als trivial voraus, durchdringt aber nicht die ambivalent auf ihre Entstehungsparameter rekurierrenden Mechanismen, die eine gedankliche Vaporisierung erst ermöglichen. Es reicht nicht, die schönen Termini in hypotaktische Sätze einzubauen, man muß sie mindestens auch verstehen. Niklas geht weiterhin von einem völlig risikofreien funktionalen Sinnbegriff aus und ist diesbezüglich anscheinend nicht in der Lage, sich aus seiner tonnenschweren Subjektion in eine Observationshaltung zweiter Ordnung zu begeben, die notwendig ist, um das ungeheure Dilemma der Nichtnachweisbarkeit der Selbstevidenz jedes potentiell Existentem zu erfassen.
Die zentrale Dekonstruktion der Konsequenz meines letzten Beitrages wurde entweder völlig ignoriert, oder überhaupt nicht verstanden.
Zum Schluß: Die eventuelle Existenz einer autopoietischen Sinnstiftungsinstanz (wie immer die auch aussehen mag) wurde erfreulicher Weise zumindest ansatzweise erahnt. Vielleicht können wir da weiter machen. Aber vermutlich muß ich noch mal vom Nichtschwimmerbecken aus anfangen.
Niklas
DJ-Nerver

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Posts: 28
# 29.04.2007 - 12:41:21
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Also zunächst einmal sehe ich keinen direkten Gegensatz zwischen Nonkonformität,welche ich nicht zur Lebensmaxime, sondern vielmehr als nützliche Richtlinie in einer durch Massenkonsum geprägten Welt verstehe (da ich nicht versuche grundsätzlich "dagegen" zu sein, sonst würde ich ja auch kein Internet benutzen etc.), welche zu einer kritischen (Be-)Wertung von Standpunkten führt. Natürlich erhebt diese Bewertung nicht den Anspruch einer übergeordneten Universalgültigkeit, allerdings entspricht diese oft mehr den eigenen Erwartungen (und der diffusen Realität), als medial geformte Bewertungen. Jedoch verstehe ich nicht wo der Gegensatz zwischen meinen Wertvorstellungen und der Forderung nach einem "Sinn" innerhalb der Diskussion bestehen soll. Was die evolutionär-biographische Vorprägung und als Produkt ihrer einen bestimmten Wertekanon zur folge hat, stimme ich dir doch zu. Zu der Einsicht, dass Ansichten und Wertvorstellungen gesellschaftlich oder evolutionär geprägt sind sind wir doch bereits in den ersten Posts übereingekommen. Ebenso das der freie Wille als Utopie der Aufklärung (bzw. auch Antiker Philosophen) natürlich non-existent ist. Wir divergieren jedoch darin, dass du eine gänzlich prädiktive Vorhersage (meiner nächsten Antwort) auf Grundlage eines nicht weiter präzisierten Denkmodells forderst, während ich von einem Aktion-Reaktion System ausgehe was aus verschiedenen Faktoren heraus (Kenntnis des Gegenüber, Wortwahl, Schwerpunktsetzung, Provokation etc.) die Genauigkeit der Vorhersage bestimmt. Die Ansicht das niemand denken kann was er denkt bzw. selbiges ausprechen kann, habe ich ebenfalls. Hier verstehe ich nicht das du ein striktes Stufenmodell voraussetzt ,was allerdings wiederum gegen eine gänzliche Vorhersage spricht (wobei die Hinleitung auf dieses Thema wieder voraussagbar war). Zurück zum relativen Konstruktivismus (der nun mal die Grundlage für deine Argumentation bildet). Davon auszugehen das alles subjektiv ist, ist ja keine neue Überlegung (auch das hatten wir im Gespräch schonmal). Das selbst der Mensch nicht viel mehr als ein Produkt seiner Umstände ist auch, allerdings kennt niemand den gesamten Umfang der Erfahrungen bzw. Gedankengänge die dieser Mensch erlebt hat und kann daher keine präzise Vorhersage abgeben. Hier würde mich auch dein Standpunkt interessieren denkst du meine nächste Argumente teilweise vorauszusagen oder diese auch in ihrer Formulierung zu kennen (kam mir in vorherigen Posts etwas so vor, was allerdings auch als Provokation gemeint sein kann). Du kritisierst desweiteren mein "verzweifeltes" Fordern eines Sinns (mal wieder verzweifelt, ich bin nicht so Emotional an diese Diskussion gebunden als das ich verzweifeln würde etc.), wobei deine eigene Argumentation auf der Grundlage eines asymmetrischen Denkkonzepts liegt, was allerdings wiederum (wie du ja selbst sagst) aus einem von dir initiierten inneren Antrieb heraus geschaffen wurde und unter anderer Lexik ebenfalls einen Sinn voraussetzt. In deinem letzten Satz stimme ich dir zu, wobei mir inzwischen unsere Differenzen merkwürdig vorkommen, wenn wir im Endziel der Diskussion doch einig sind. Natürlich sind wir abhängige Konstruktionen jedoch deswegen nicht voraussehbar. Um diese Konstruktion zu verstehen fehlt einfach eine Umfangreiche Kenntnis seiner Umstände und Erfahrungen. Und selbst mit dieser würde der eigene Wertekanon des Menschen mit dem eines anderen kollidieren und zu einem verzerrten Bild führen. Zwar kannst du anhand der sprachlichen und argumentativen Indikatoren eine thematisch-argumentative Vorhersage treffen, diese wird allerdings umso fehlbarer umso präziser deine Vorhersagen werden. Hier bist auch du eine Konstruktion die an einem festen System der Vorhersagbarkeit festhält. Zum Schluss: Wenn du selbst sagst, dass du versuchst deine Vorhersagen zu verwischen, machst du sie dann nicht nur noch vorhersagbarer ,weil du den Anteil deiner selbstaufgebrachten Energie erhöhst? (Nur so ein Gedankenspiel)

Freue mich auf deine Antwort, gehe erstmal duschen (vll später Schwimmen) yel08

p.s. Tschuldigung für den quälend lange Post aber ich bin aufgrung meines halbschläfrigen Zustands nicht zu einem Strukturierten Beitrag fähig. Hoffe MrBangalter dreht mir nicht den Hals um yel66.


Zuletzt modifiziert von Niklas am 29.04.2007 - 12:48:59
Kern
Schuppen-Nachwuchs

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Posts: 9
# 28.04.2007 - 18:03:06
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*böaps* yel52
dave
User ist gel�scht

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# 28.04.2007 - 15:07:45
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kA was ihr alle so hier rumschreibt aber ich bin betrunken und das ist was zählt!
PiranhA
Danebensteher

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Posts: 92
# 27.04.2007 - 16:19:24
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Okay, ich schnapp mir meine Schwimmflügel. *nochma tief Luft hol für den Fall des Falles*


Morgenteurer
User ist gel�scht

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# 27.04.2007 - 15:32:19
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Natürlich kann hier jeder mitspielen. Jeder, der sich traut, das Nichtschwimmerbecken zu verlassen ist herzlich dazu eingeladen, sollte aber der Selbstbezüglichkeit der hier veranstalteten Meta-Diskussion auch irgend etwas abgewinnen können.
MrBangalter, der salomonische Schiedsrichter mit Herz und Piranha mit seinem einfallsreichen Kuriositätenkabinett sind uns sehr willkommen.

Natürlich war das alles Quatsch mit der Voraussage der nächsten drei Postings, denn dazu müßte ich ja auch schon mit voraussehen können, was ich jeweils dazwischen schreibe. Und ich bin ein unvorstellbar launischer Mensch. Geradezu unberechenbar. Tatsächlich kann ich nur bestimmen, was Niklas mir unmittelbar als nächstes entgegnen wird. Die Faxen, die ich zwischen seinen Postings mache, sind nichts als kindische Versuche die bereits bekannte Zukunft gegen besseres Wissen verändern, oder wenigstens ein Stück verzerren zu wollen (etwa wie Bruce Allmächtig mit den erratenen sieben Fingern).
Jetzt sind wir fast im "Tiefen", jenseits der roten Plastikkette der stringenten Intelligibilität, jetzt müssen wir noch ein Stück weg vom Beckenrand: Der Konsequenz.
Niklas fordert eine diffuse Nonkonformität, die Absage an popkulturelle Massenphänomene als eine seiner, von ihm selbst ziemlich schwach begründeten, Lebensmaxime. Gleichzeitig ist er aber nicht bereit, seine angepaßte Haltung bezüglich eines offenbar allen seinen Auffassungen zugrunde liegenden gesellschaftlichen Kommunikationsvertrages mit der Logik aufzugeben (Mit reaktionär war hier selbstverständlich die historische Epoche und nicht der Bezug auf die dialektische Transitivität gemeint). Damit hat er fast alles richtig gemacht. Er weiß nur noch nicht wieso. Bei genauerer Untersuchung wird er erkennen, daß seine (nicht unbedingt emotional montierten) Wertvorstellungen und die verzweifelt geforderte prozessuale Koheränz der Sprache (Logos) divergieren und daher enttäuschen müssen und im nächsten Schritt, daß seine Maxime biographisch evolutionär sind und ihm diese zudem auch noch als wertvoller erscheinen, als die technischen Operationsmodi, die ihn erst zu diesen führten. Er wird also nicht nur nie sagen können, was er denkt, er wird auch nie denken können, was er denkt. Das sind wir Menschen.
Es geht hier also nicht um den banalen Gegensatz von Verstand und Gefühlen, obwohl der wirklich zu schön vorstellbar ist und uns wahnsinnig tolle Filme beschert hat. Es geht darum, daß hinter jedem Sinn eine selbstaufgebrachte, souveräne Energie liegen muß, die ihm unvermeidlich die schale Qualität einer abhängigen Konstruktion zuschreibt.

Und das ist das Schwimmen.
Niklas
DJ-Nerver

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Posts: 28
# 26.04.2007 - 21:39:50
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Ja ich werde versuchen mich kürzer zu fassen (der letzte post war echtn bischen lang). Is ohnehin interessanter mit mehr Meinungen. Hmm ja ob das so schlimm ist....also ich denke auf das Maß kommt es an wie ich ja schon gesagt habe. Einen gänzlich freien Willen gibt es nicht aber eine gänzliche Vorhersage eben auch nicht (meiner Meinung nach). Wie du ja selbst gesagt hast: ("wenn ich es schaff die leute trotz dieser vorhersehbarkeit zwischendurch immernoch mal zu überraschen" ) Überraschungen gehören nunmal zum Leben. Und es kann sein, dass sowohl Morgenteurer als auch ich wohl etwas in Extremen gedacht haben.


Zuletzt modifiziert von Niklas am 26.04.2007 - 21:43:19
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